Resultate und Vorschau

3.Liga, 18.11.17
SG Yellow/Athletic 57 - HC Neftenbach 2 29 : 23
Das nächste Spiel:
Sa. 16.12.2017 - 18:30 - Winterthur Eulach 2 B
SG Yellow/Athletic 57 - HC Kaltenbach 1

         

4. Liga, 18.11.17
HC Flawil 4 - SG Athletic 57-Seen Tigers 4 37
: 13
Das nächste Spiel:

Sa. 16.12.2017 - 13:45 - Winterthur Eulach 2 B
SG Athletic 57-Seen Tigers 4 - Pfadi Winterthur FOR

SG Athletic 57/Seen Tigers 4 - SG TV Räterschen/Yellow:   23:26 (11:12)      (20.11.2017)

"Es ist wohlfeil zu jammern, wenn man jemanden hat, dem man klagen kann.“ (aus Litauen )

Nicht in den letzten hektischen 2 – 3 Minuten ging das Spiel verloren. Mit etwas mehr Abgebrühtheit (Glück?) wäre ein nicht unverdientes Unentschieden möglich gewesen. Die vielen Gegenstosstore, speziell in der Mitte der ersten Halbzeit, verhinderten den Superbeginn in eine dauerhafte Führung auszubauen. Auch zwei verschossene 7-Meter waren nicht gerade hilfreich.

Dabei hatte alles gut – fast zu gut – angefangen. Ausser ja: Im Training verletzte sich der Ersatz der beiden Standard-Torhüter, die zum Einen dem Frauenfelder den Vorrang gaben und zum Andern den Ehefrieden nicht gefährden wollten (spielen trotz Verletzung und kommenden Ferien). Dank der Aushilfe aus der 3.-Liga Mannschaft (direkt vom eigenen – gewonnenen – Spiel in Rorbas) konnte dies gelöst werden. Auch kamen seitens Feldspieler nicht Absagen, sondern “ich kann auch kommen“ Meldungen. Der einzige kurzfristige „Aufreger“ war ein Plattfuss am Velo, mit der Folge eines etwas verspäteten Eintreffens.

Nach 6 Minuten stand es 2:0, etwas später 3:1. Dann kamen die angesprochenen Gegenstösse und nach 17 Minuten lagen wir 4:8 zurück. Jeder Fehlwurf wurde bestraft. Wir brauchten auch Zeit uns darauf einzustellen, dass Räterschen/Yellow versuchte, unseren besten Torschützen aus dem Spiel zu nehmen. Doch 2 Minuten vor Ende der ersten Hälfte schafften wir den Ausgleich zum 10:10. Und wieder Fehlwürfe und 17 Sekunden vor Schluss mit 2 Toren im Rückstand. Wie bei den Profis: Timeout. Der angesagte Spielzug führte quasi mit dem Pausenpfiff zur Resultatverbesserung.

In der zweiten Hälfte lagen wir mehrheitlich 2 bis 3 Tore im Rückstand. Stets bemüht mit einem gepflegten Angriffsspiel zum Erfolg zu kommen, skorten wir zwar regelmässig. Aber ebenso regelmässig gab es Gegentore. Erst gegen Schluss kamen wir beim 23:24 bis auf ein Tor heran. Ja, dann hat es auch dieses Mal, trotz grossem Einsatz, nicht ganz gereicht.

Der Spielleiter, derselbe wie die Woche davor, war dieses Mal deutlich stärker gefordert zu gewährleisten, dass das Spiel nicht ausartet.

Bösch P. (1); Dübendorfer A. (1); Frank A. (1); Füglistaler U. (1); Gretler O.; Heiniger W. (7/2*); Hüppi A. (3); Koblet A. (8/1*); Krampf Th.; Pauritsch W.; Steinmann L. (TH); Wilding B. (1); (* Anzahl 7-Meter ohne Gewähr, da nicht rapportiert) Coach: Leuzinger U.; Lüthi Th.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 18. November 2017

Vorschau:
In Flawil treffen wir auf einen Gegner, der 4 der 6 Punkte gegen Pfadi und als bisher als einzige Mannschaft 2 Punkte gegen den Gruppenleader Andelfingen geholt hat. Die 3-wöchige Unterbrechung bis zum nächsten Meisterschaftsspiel hilft hoffentlich, dass der eine oder andere verletzte oder angeschlagene Spieler wieder voll einsatzbereit ist. Ein einfaches Spiel wird es nicht!

 

HC Andelfingen 2 - SG Athletic 57/Seen Tigers 4:   29:13 (12:5)

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ (Bertolt Brecht, Dramatiker und Lyriker, * 10. 02. 1898 – Augsburg, † 14. 08. 1956 - Berlin )

Anfangs Woche wird jeweils ein Ausblick auf das kommende Meisterschaftsspiel verschickt. Neben Gegner, Ort, Termin, Tenue ist das wichtigste Element die Anzahl der Spieler, die sich als zeitlich verfügbar und fit für das Spiel gemeldet haben. Neben einem Torhüter waren maximal 6 Spieler auf der Liste. Der kommende Gegner war der Tabellenführer, der uns in der ersten Runde recht „eingeteilt“ hatte.

Unser WhatsApp Gruppenchat könnte nach einem Spiel als Horror-Forum durchgehen: Fotos von massiv geschwollenem Ellbogen, Hinweis auf angerissene Supraspinatus-Sehne, Fersensporn, lädierte Aussenbänder usw. Kein Wunder, dass – nicht sehr sportliche - Gedanken wie forfait geben kurz aufblitzten. Doch wie schon früher erwähnt, sind Handballer keine Pussies. Zum Arzt geht nur, wer nicht spielen will ….

Zum Shake Hands standen 10 Feldspieler auf dem Platz. Dies auch dank 2 Spielern von der 3.-Liga SG, die unser Spiel als Aufwärmrunde für das später am Abend folgende eigene Spiel nutzten. Herzlichen Dank für diesen Einsatz. Klar war, dass wir kaum als Sieger vom Platz gehen werden. Doch auch Andelfingen sollte sich anstrengen müssen. Mit einer 4:2-Verteidigung von Beginn weg, gelang es den Gegner zu verunsichern. 2:1 nach über 7 Minuten war leider nur ein Zwischenerfolg. Der zwischenzeitliche 6-Torevorsprung zum 7:1 zeigte vor allem unsere Probleme im Abschluss. Nur (im Sinne, der Gegner konnte uns nicht deutlicher distanzieren) ein 12:5 zur Pause war Motivation für die zweite Halbzeit.

Die Abschlussschwäche zeigte sich weiter in der zweiten Hälfte; brauchten wir doch 12 Minuten bis zum ersten Treffer zum Zwischenstand von 18:6. Die eigene Torausbeute konnten wir in der Folge verbessern. Gegen Ende des Spiels fanden die Andelfinger immer besser das Rezept gegen die offene Verteidigung. Wobei ihnen unsere nachlassenden Kräfte zum deutlichen 29:13 halfen.

Das Kompliment des guten Schiris zu unserem Coach „Das Spiel war sehr fair, vor allem wegen uns“. Zu Recht durften wir erhobenen Hauptes vom Spielfeld.

Dosch M. (TH); Frank A.; Dübendorfer A. (1); Frank A.; Füglistaler U.; Heiniger W. (6/1); Krampf Th.; Mench St.; Osuna P. (1); Pauritsch W. (1); Schoch J. (1); Weilenmann T. (3)
Coach: Isler H.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 11. November 2017

Vorschau:
Sa 18.11.17; 19:00 Uhr gegen SG TV Räterschen/Yellow, Mattenbach
Sa 09.12.17; 13:45 Uhr gegen HC Flawil 4, Flawil Botsberg

Die SG TV Räterschen/Yellow steht mit 3 Siegen und einem Unentschieden auf dem 2ten Tabellenplatz. In Runde 1 war dies der erste Gegner unserer neu gegründeten SG. Somit durften wir mangelndes Eingespieltsein als Grund für die Niederlage geltend machen. Auch die dünne Spielerdecke wurde als Ursache für ein besseres Resultat genannt. Letzteres könnte auch nächsten Samstag als möglicher Entschuldigungsgrund „dienen“.

SG Athletic 57/Seen Tigers 4 - KTV Wil 2   29:30 (13:13)

"Wer andere Leute für seine Misserfolge verantwortlich macht, muss auch seine Erfolge anderen zuschreiben.“ (unbekannter Autor)

Beim Handball gibt es die Regel, dass maximal 14 Spieler eingesetzt werden dürfen. Zu diesem Spiel wollten wirklich alle antreten. Fast war zu befürchten, dass jemand zurück zu weisen ist. Nach dem Donnerstagtraining gab der erste Spieler, wegen gebrochenem Zeh, forfait. So waren es 13 Spieler, die zum Shake Hands antraten. Kaum begonnen, musste sich der Torhüter (Oberschenkel) auswechseln lassen und etwas später konnte ein weiterer Spieler (Knie) nicht mehr mittun. Wie Schnee in der Frühlingssonne wurden wir weiter dezimiert. Der Nächste wurde aus beruflichen Gründen abberufen.

Alles kein Unglück, gingen wir doch los wie die Feuerwehr. Jeder Schuss ein Tor! Beim 7:1 nahm der Gegner ein frühes Timeout. Beim 10:5 fand es unser Headcoach angebracht, vorne wieder etwas mehr Ruhe und speziell in der Verteidigung engagierteres Zupacken anzuordnen. Doch irgendwie gelang es uns nicht nachhaltig, die raschen Anspiele und die kraftvollen Durchbrüche zu verhindern. Quasi mit dem Abpfiff der ersten Hälfte gelang dem Gegner der Ausgleich zum 13:13 nachdem uns Sekunden vorher die Doppeltorführung misslang.

Wie man so schön sagt, lag nun das Momentum beim Gegner. Rund 5 Minuten brauchten wir zum ersten Tor nach dem Wiederanspiel. Wil buchte derweil 3 Tore! Sie knüpften nahtlos an ihrer Aufholjagd aus der ersten Halbzeit an und gingen mit bis zu 4 Toren in Führung. Fehlwürfe unsererseits konterten sie mit schnellen Gegenstössen. Sogar mit schneller Mitte liessen wir uns düpieren. Aus dem Spiel selbst waren sie nicht besonders gefährlich.

So rund 5 Minuten vor Schluss schien alles gelaufen. Wil dominierte und war deutlich voraus. Unsere Bälle zu oft an der Torumrandung. Nur mit allen 7-Metern waren wir erfolgreich. Doch dann noch ein Hitchcock-Final. Unsere zunehmend sehr offene Verteidigung verunsicherte den Gegner. Tor um Tor aufholen bis zum 29:30. Noch knapp eine Minute zum Spielen und wir im Ballbesitz. Das Anspiel an den Kreis gelang nur beinahe. Der Ball konnte nicht richtig gefasst werden. Der gegnerische Angriff auch nicht erfolgreich. Wir wieder im Ballbesitz. Noch kaum 10 Sekunden Zeit. Perfektes Anspiel an den Kreis. Die Reaktion des Torhüters abgewartet und den Ball überlegen als Aufsetzer über Torhüter und Tor gesetzt….

Einerseits stolz darauf, wirklich bis zum Schluss gekämpft und, auch als es nicht mehr für uns lief, nicht aufgegeben zu haben. Andererseits gerne mindestens den einen Punkt behalten. Das gespendete Kabinenbier hätte noch besser geschmeckt …..

Bösch P. (1); Dosch M. (TH); Frank A.; Füglistaler U.; Geissbühler R. (verletzt); Heiniger W. (10/4); Hüppi A. (3); Koblet A. (13/3); Krampf Th.; Lüthi Th. (TH; verletzt); Osuna P. (1); Schoch J.; Wilding B. (1; nur in erster HZ)
Coach: Pauritsch W.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 4. November 2017

Pfadi Winterthur FOR - SG Athletic 57/Seen Tigers 4:   22:24 (11:13)

"Wenn alles zerfällt, werden wir aufrecht dastehen und gemeinsam antreten“, Refrain aus „James Bond 007: Skyfall“ (...We will stand tall / Face it all together)

Schon fast prophetisch der letzte Bericht zum Spiel gegen Flawil mit der Aussage, „This is the End“, und dem Hinweis auf die „eigenen Gesetze“ der Spiele gegen Pfadi Mannschaften. Zugegeben, mit dem Ende war mehr Frust als Zuversicht verbunden, dass die Serie der Niederlagen vorbei sein wird.

Im Vorfeld häuften sich verletzungsbedingte Absagen (vier!). Mit der Einstellung, das Spiel ist mir wichtig und der Apéro (zum ersten Heimspiel der 1.-Liga Seen-Tigers Mannschaft) kann ohne uns beginnen; in der ersten Halbzeit kann ich unterstützen (bevor ich meine Juniorenmannschaft coache); ich komme zwar spät, doch ich komme (und verlasse einen andern Anlass früher), konnten wir mit einer gut dotierten Mannschaft antreten. Dass drei der Verletzten entweder als Coach oder Zuschauer unterstützten, motivierte zusätzlich. Eben die Devise, „.. mit der Mannschaft, damit man es schafft mit der Mannschaft!“ (Brigitte Fuchs), umgesetzt!

Die ersten Minuten des Spiels liessen nichts Gutes erwarten. Pfadi imponierte mit druckvollen Aktionen und schon lagen wir zwei Tore hinten. Das war es dann schon. Dank aktiver Verteidigung fanden wir ins Spiel und vorne fielen nach und nach auch Tore für uns. So nach gut der Hälfte der Halbzeit pendelte sich ein, Pfadi ein Tor voraus und wir im Gegenzug mit dem Ausgleich. Ab dem 7:7 ging es so weiter bis zum 11:11, welches wir gar in Unterzahl erzielten. Erste Führung zum 11:12! Das 11:14 gelang trotz Möglichkeiten nicht mehr vor der Pause. In Anbetracht des harzigen Beginns war das 11:13 Pausenresultat ein Versprechen für die zweite Halbzeit. Eines, welches wir zu Beginn der zweiten Hälfte auch einlösten. Unser maximaler Vorsprung waren 3 Tore.

Eine Strafe zur Mitte der Halbzeit erlaubte Pfadi zwei Tore gut zu machen und dann gar zum 18:18 aufzuschliessen. Und wieder das Spiel: Ein Tor hier und eines dort bis zum 20:20. Es blieb eng nun mit leichtem Vorteil für Pfadi, welche jedoch nach der 22:21 Führung unsere Überlegenheit schlucken mussten. Die letzten drei Tore fielen, toll herausgepielt, auf unserer Seite.

Die Mannschaft gewinnt und die Mannschaft verliert, war der Kommentar eines Akteurs. Die offensichtlichsten „Winner“ zeigt die Torschützenliste (Anmerkung: Für einmal wurden alle 7-Meter versenkt). Auch Torhüter, die die Mannschaft mit tollen Aktionen im Spiel halten, wie die leichtfüssigen und auch gewichtigeren Mitspieler, die vorne und hinten engagiert kämpfen, braucht es für den Sieg.

Strafen gehören zum Handballspiel. Aber: Beim Verfolgen des Gegenstoss laufenden Spielers heisst es halt spätestens am 9er-Kreis: Abstoppen und Hände auf den Rücken. Zu engagiertes Eingreifen führt zu 7-Meter und Strafe. Und: Auch wenn die Attacke des Gegners, dessen lebenslängliche Sperre (oder gar Verwahrung) verdient hätte, der Schiri es aber anders oder gar nicht sieht: Es bei etwas Stöhnen (ohne endlosen Kommentar) belassen. Zur weiteren Erinnerung: Der Preis für den schönsten sterbenden Schwan wird auf der Ballettbühne oder allenfalls bei Pussy-Sportarten (z.B. dort, wo der Ball mit dem Fusse getreten) vergeben …

Das gespendete Kabinenbier war wohl verdient und gelitten sowie hier speziell nochmals verdankt.

Bösch P. (1); Dosch M. (TH); Frank A. (1); Füglistaler U.; Geissbühler R. (1); Heiniger W. (6/1); Hüppi A. (2); Koblet A. (7/3); Krampf Th. (2); Lüthi Th. (TH); Osuna P.; Schoch J. (4)
Coach: Pauritsch W.; Isler H.

Der KTV Wil ist nächsten Samstag unser nächster Gegner. Sie haben in ihrem 2.-Runden-Spiel 2 Punkte gegen Pfadi Winterthur FOR geholt; das erste Spiel gegen Pfadi Winterthur jedoch deutlich verloren.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 28. Oktober 2017

SG Athletic 57/Seen Tigers 4  -  HC Flawil 4:   16:31 (8:14)

"This is the end. Hold your breath and count to ten.“, Beginn der Titelmelodie zu „James Bond 007: Skyfall“

Es gelang nur auf 10 Feldspieler zu zählen, weil am Sonntagmorgen 2 Spieler spontan auf einen WhatsApp Hilferuf reagierten. Bereits unter der Haustür, um an das Spiel zu fahren, kam die letzte Absage. Und dann waren es noch 8. Und einer der Acht mit der Bereitschaft resp. Vorwarnung, trotz „Lädierung“ in die Hosen zu steigen. Keine Frage, dass auch er ein passendes Leibchen zugeteilt erhielt. Verständlich, dann auf der Hinfahrt eher mit Gedanken zur Mannschaft beschäftigt, als mit der geistigen Vorbereitung auf das kommende Spiel.

Nicht gerade im Alter meiner Enkel, doch altersmässig weniger weit davon entfernt zu diesen als zu Sohn und Töchter. Die Erwartung, mit dem HC Flawil 4 einem Gegner gegenüber zu treten, der ab Anspiel wie die Feuerwehr los legt, wurde nicht enttäuscht. Geschweige, wenn ihnen die Möglichkeit zum Gegenstoss gewährt wurde. So konnte jeder abgewehrte Rush – sei es durch die Verteidigung oder die Torhüter - als, leider nur zeitweiliger, Erfolg verbucht werden. Auch aus dem Spiel gelangen ihnen die Torerfolge.
Unsererseits auch Erfreuliches. Mit den verfügbaren Mitteln und dem knapper werdenden Schnauf (breath) wurde bis zum Schluss gegen ein „ Abschlachten lassen“ angekämpft. Berüchtigte verdeckte Seen-Tigersche Anspiele gefeiert. Wie auch gekonnter und erfolgreicher Einsatz der Eigenmasse gegen eine hartnäckige Verteidigung. Beide Penalties versenkt. Der Gegner meinte gar unseren Top-Goalgetter Mann decken zu müssen …
Dennoch kann es nicht sein, dass wir nur auf den letzten Drücker eine komplette Mannschaft zusammenbringen. Dabei auf den geschätzten Goodwill angewiesen zu sein, dass am Sonntagmorgen unmittelbar auf Anfragen reagiert wird resp. bei  Kenntnisnahme dieser direkt in der Halle zu erscheinen und mitzuhelfen mit frischen Schnauf (breath) ein noch deutlicheres Resultat zu verhindern. Vielleicht sollte auf traditionelle Werte – wie beim Skyfall - Finale – zurückbesonnen werden: Man schafft mit der Mannschaft, damit man es schafft mit der Mannschaft! Brigitte Fuchs (*1951), Schweizer Autorin, Lyrikerin, Sprachspielerin

Bösch P. (4); Dosch M. (TH); Dübendorfer A. (1); Frank A.; Füglistaler U.; Gretler O. (1); Heiniger W. (7/1); Iten J.; Lüthi Th. (TH); Maritz D. (2); Mench St. (1/1); Osuna P. Coach: Isler H.

Die beiden letzten Spiele der Runde 1 folgen Ende Oktober resp. Anfang November bevor es unmittelbar in Runde 2 geht. Runde 1 und 2 deshalb weil wir 3 Runden spielen. Damit ist gewährleistet, dass auch Gruppen mit nur 6 Mannschaften auf 15 Spiele kommen. Von den bisherigen Resultaten her, liegt einzig Wil in unserem Bereich. Doch Spiele gegen Pfadi Mannschaften haben immer eigene Gesetze. Die Hoffnung stirbt zuletzt ...

Urs Füglistaler im September 2017

SG Athletic 57/Seen Tigers 4 - HC Andelfingen 2:   17:32 (10:16)

"Wenn alles nur grau ist, ist selbst schwarz eine Farbe" Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin

Ältere Semester erinnern sich an Radio Eriwan. Auf Fragen: „Ist es möglich“ wurde mit einem: „Im Prinzip JA res. NEIN“ geantwortet. Nun! Ist es möglich einen Bericht zu schreiben, ohne selbst am Spiel gewesen zu sein? Antwort: Im Prinzip NEIN. Doch mit ein paar zugesandten Stichworten, einer Reihe von Fotos und den Matchblättern lässt sich etwas zusammenschustern.

Mit 4 Wechselspielern und dem Doppelpack an Torhütern war die Ausgangslage komfortabler als vor einer Woche. Andelfingen trat mit einer starken Mannschaft und einem Sieg aus ihrem ersten Spiel an. Gegen die bekannten Shooter wurde mit einer 4 : 2 - Verteidigung begonnen. Das 1:6 nach 8:32 Minuten zeigt die beschränkte Wirkung dieser dann widerrufenen taktischen Massnahme. Nach dem 2:10 war der Tiefpunkt überwunden und das 10:16 zur Pause doch schon fast versöhnlich.

Vom Resultat her muss der Start in die zweite Halbzeit (13:18 nach 6:42 Minuten) gelungen sein. Lag dies am Doppelcoaching der Familie Bösch? 16:28 nach 22:05 Minuten und das 17:32 Schlusssresultat liessen dann keine Frage mehr offen. Auf Andelfinger Seite waren 2 Schützen mit 8 resp. 7 (davon 4 Siebenmeter) für knapp die Hälfte der Tore verantwortlich (beide halt mit 2. Liga Erfahrung).

Das angekündigte Flügeltraining wirkte sich bei 2 von unseren Spielern aus, die zu ihren ersten Torerfolgen in dieser Saison kamen. Dies änderte nichts daran, dass die Hauptlast auf den Rückraumspielern lag.

Dosch M.; Dübendorfer A. (1); Geissbühler R.; Hauser M. (6); Heiniger W. (5/2); Iten J.; Koblet A. (3); Krampf Th. (1); Lüthi Th.; Osuna P. (1); Schoch J.; Wilding B. Coaches: Isler H. Bösch P. & D.

Ein Kommentar (eines Abwesenden) zum Spiel betraf unsere Tenuefarbe. Ob ein Wechsel auf schwarz wirklich hilft, bleibt abzuwarten. Insbesondere weil bis jetzt nur 7 Feldspieler eine definitive Zusage zum Sonntagsspiel gemacht haben.

Urs Füglistaler im September 2017

 

SG TV Räterschen/Yellow - SG Athletic 57/Seen Tigers 4  24:17 (11:5)

"Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.“ Aristoteles (367 – 347 v. Chr.), griechischer Philosoph

Die angekündigte Spielgemeinschaft kam zu Stande und stand vor ihrem ersten Ernstkampf. Geplant und auch abgemacht war in der Vorwoche zum Spiel das traditionelle Trainingsspiel in und gegen Volketswil. Zwei komplette Mannschaften standen – nicht vor geschlossener – jedoch bestuhlter Halle. Die vielen Personen, einschliesslich Fernsehteam, kamen nicht als Zuschauer sondern zu einer Information zum Flugplatz Dübendorf. Bestens organisiert, nur die Information ging am HC Volketswil vorbei ...

Das kalte Wasser des ersten Spiels war damit halt noch etwas frischer. Unsere einzige Führung das 0:1. In der ersten Halbzeit schien es, dass wir das Toreschiessen verlernt haben. Nicht einmal die 2 Siebenmeter reüssierten. Und wie es so ist: Vorne versagt, hinten den Gegenstoss erhalten.

Die verbesserte Ausbeute und Stabilität gegen Ende der ersten Halbzeit konnte in die Zweite herüber genommen werden. Chancen aus dem Spiel und sogar die Siebenmeter verwertet! Vermisst etwas jedoch die Tore aus den Flügelpositionen; in früherer Zeit eine unserer Stärken. Angekündigt sind spezielle Übungen im nächsten Training.

Es hilft nichts zu jammern über die, die nicht konnten, wollten oder durften; vielmehr sind jene zu loben, die im Einsatz waren und bis zum Schlusspfiff kämpften:

Dosch M.; Dübendorfer A.; Heiniger W. (4); Hüppi A. (2); Iten J. (2); Krampf Th. (5); Lüthi Th.; Osuna P.; Schoch J. (2); Wilding B. (2)

Auch wenn in diesem ersten Spiel die SG noch nicht zahlen- und resultatmässig brillierte, lässt sich eine positive Zwischenbilanz ziehen. Statt in der doch etwas kleinen Rychenberg, können wir nun in die Steinacker Halle mit Harz und regulärer Breite trainieren. Spielzüge werden nun in echt geübt; keine Platzprobleme bei 12plus Trainierenden; Trainingsspiele am Schluss gegen die 3.-Liga SG (hat ihr Training gerade anschliessend). Sofern die Halle frei ist … (Zur Erklärung: Ist die Eulachhalle besetzt, schiebt es uns als 4. Liga Mannschaft in den Rychenberg hoch). Auf der Mannschaftsliste stehen nun 20 Namen. Die knappe Besetzung am ersten Spiel sollte Ausnahme bleiben.

Ein Problem zeichnet sich ab: Für die körper- und muskelbetonten Spieler stehen 3 XXL-Tenues zur Verfügung. Der Verteilkampf wird hart. Doch auch dies lässt sich lösen. Beim Vorstellen des Vereins im Landboten wurde ja fotografisch dokumentiert wie ein L-Shirt über einen XXL-Körper gezogen werden kann.

Urs Füglistaler im September 2017

Zeitungsbericht aus "Der Landbote" vom Mittwoch 19. Juli 2017

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