SG Räterschen/Seen Tigers - Athletic 57 25:20 (11:10)

Wie sagte schon Eckhard Nothdurft (deutscher Handballspieler und Trainer) „Im Handball liegt das Ergebnis im Ergebnis." Da gibt es am Schlussresultat nichts zu beschönigen, auch wenn der Weg dorthin, lange ein anderes Ergebnis zugelassen hätte.
Seitens Gegner machte uns vor allem der linke Aufbauer zu schaffen: Geschätzte 1.98 m, beweglich, wurfstark und treffsicher. Mit einer Umstellung in unserer Abwehr, konnten wir ihn mit der Zeit einigermassen in den Griff kriegen. Der SG gelang es in der Folge nie, mehr als 2 Tore vorzulegen, die wir mehrfach ausgleichen konnten. Während einer Spielerstrafe waren wir auf der Bank bereit, mit einem Timeout den Fünfen im Feld etwas Luft zu verschaffen. Doch gelang diesen während den 2 Minuten beide gegnerische Tore umgehend zu kontern. Das 11:10 liess für die zweite Halbzeit noch alle Optionen offen.

Auch in diesem Spiel hatten wir nach der Pause unsere beste Phase. Beim 13:14 lagen wir erstmals vorne. Die Partie konnten wir nun lange ausgeglichen halten;  eigentlich bis zu den letzten 10 Minuten. Da mussten wir die SG ziehen lassen. Uns gelang kein Tor mehr. Das Schlussresultat war dann doch etwas hart."Eine Mannschaft ist immer nur so gut wie die Stimmung auf der Bank!" (vermutlich von Sepp Herberger, wird jedoch mehrfach im Zusammenhang mit Handball zitiert). Ja wie war die Stimmung? Ausgelaugt und etwas deprimiert, weil nicht mehr Spieler und damit Erholungszeit für die Einzelnen möglich war. Es hat schon seinen Grund, dass im Handball 12 Feldspieler (bei 2 Torhütern) erlaubt sind. Mit nur 3 Wechslern vergeben wir die Chance, bis am Schluss gegen junge Gegner mitzuhalten.Nun haben wir 4 Wochen Pause bis zum nächsten Spiel; Gelegenheit dass der eine oder andere Verletzte wieder fit ist …. und Zeit die Termine für die kommenden Spiele zu reservieren.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 1. Oktober 2016