SG Räterschen/Seen Tigers - Athletic 57 25:20 (11:10)

Wie sagte schon Eckhard Nothdurft (deutscher Handballspieler und Trainer) „Im Handball liegt das Ergebnis im Ergebnis." Da gibt es am Schlussresultat nichts zu beschönigen, auch wenn der Weg dorthin, lange ein anderes Ergebnis zugelassen hätte.
Seitens Gegner machte uns vor allem der linke Aufbauer zu schaffen: Geschätzte 1.98 m, beweglich, wurfstark und treffsicher. Mit einer Umstellung in unserer Abwehr, konnten wir ihn mit der Zeit einigermassen in den Griff kriegen. Der SG gelang es in der Folge nie, mehr als 2 Tore vorzulegen, die wir mehrfach ausgleichen konnten. Während einer Spielerstrafe waren wir auf der Bank bereit, mit einem Timeout den Fünfen im Feld etwas Luft zu verschaffen. Doch gelang diesen während den 2 Minuten beide gegnerische Tore umgehend zu kontern. Das 11:10 liess für die zweite Halbzeit noch alle Optionen offen.

HC Turbenthal 2 - Athletic 57 19:19 (10:14)

Auszug aus dem Spielbericht des HC Kriens-Luzern (Eingeweihte kennen meine Affinität zu diesem Verein):

Wenn Handballspiele etwas auszeichnet, dann sind es Spannung und Dramatik, wenn die Entscheidung nach umkämpften 59 Minuten in der Schlussphase fällt. Manchmal brutal, manchmal der Himmel auf Erden.… Im Heimspiel gegen Fortitudo Gossau war Spannung aber ein Fremdwort.

Spannung und Dramatik pur war schon das Aufbieten unserer Mannschaft. Unterstützung durch einen Spieler der SG (Stefan M.), das „Auftauchen“ eines Gastspielers (Olivier G.), der erneute Einsatz des Jokers (Heinz I.) und die Reaktivierung eines mehrfach Zurückgetretenen (Dani M.) füllten soweit das Matchblatt, dass auch nach verletzungsbedingter Absage (SMS kam auf der Hinfahrt) noch 2 Wechselspieler kurze Verschnaufpausen möglich machten.

Athletic 57 - Pfadi Winterthur FOR 19:37 (9:18)

Kann Handballspielen bei so einem Resultat Spass machen? Lasst mich mit der Antwort zuwarten.

Nur 8 Feldspieler auf der eigenen Spielerbank und geschätzte 20 auf der gegnerischen; Spieler unter 50 als Ausnahme (3 Jungspunde!) gegen eine jugendliche Übermacht: Es konnte nicht wirklich darum gehen zu siegen; jedoch zumindest darum, dem Gegner einige Anstrengungen abzutrotzen und sich selbst mit gekonnten Aktionen zu präsentieren.

Unser erster Angriff war ein wunderbares Beispiel dafür: