SG Athletic 57/Seen Tigers 4 - HC Andelfingen 2:   17:32 (10:16)

"Wenn alles nur grau ist, ist selbst schwarz eine Farbe" Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin

Ältere Semester erinnern sich an Radio Eriwan. Auf Fragen: „Ist es möglich“ wurde mit einem: „Im Prinzip JA res. NEIN“ geantwortet. Nun! Ist es möglich einen Bericht zu schreiben, ohne selbst am Spiel gewesen zu sein? Antwort: Im Prinzip NEIN. Doch mit ein paar zugesandten Stichworten, einer Reihe von Fotos und den Matchblättern lässt sich etwas zusammenschustern.

Mit 4 Wechselspielern und dem Doppelpack an Torhütern war die Ausgangslage komfortabler als vor einer Woche. Andelfingen trat mit einer starken Mannschaft und einem Sieg aus ihrem ersten Spiel an. Gegen die bekannten Shooter wurde mit einer 4 : 2 - Verteidigung begonnen. Das 1:6 nach 8:32 Minuten zeigt die beschränkte Wirkung dieser dann widerrufenen taktischen Massnahme. Nach dem 2:10 war der Tiefpunkt überwunden und das 10:16 zur Pause doch schon fast versöhnlich.

Vom Resultat her muss der Start in die zweite Halbzeit (13:18 nach 6:42 Minuten) gelungen sein. Lag dies am Doppelcoaching der Familie Bösch? 16:28 nach 22:05 Minuten und das 17:32 Schlusssresultat liessen dann keine Frage mehr offen. Auf Andelfinger Seite waren 2 Schützen mit 8 resp. 7 (davon 4 Siebenmeter) für knapp die Hälfte der Tore verantwortlich (beide halt mit 2. Liga Erfahrung).

Das angekündigte Flügeltraining wirkte sich bei 2 von unseren Spielern aus, die zu ihren ersten Torerfolgen in dieser Saison kamen. Dies änderte nichts daran, dass die Hauptlast auf den Rückraumspielern lag.

Dosch M.; Dübendorfer A. (1); Geissbühler R.; Hauser M. (6); Heiniger W. (5/2); Iten J.; Koblet A. (3); Krampf Th. (1); Lüthi Th.; Osuna P. (1); Schoch J.; Wilding B. Coaches: Isler H. Bösch P. & D.

Ein Kommentar (eines Abwesenden) zum Spiel betraf unsere Tenuefarbe. Ob ein Wechsel auf schwarz wirklich hilft, bleibt abzuwarten. Insbesondere weil bis jetzt nur 7 Feldspieler eine definitive Zusage zum Sonntagsspiel gemacht haben.

Urs Füglistaler im September 2017