SG Athletic 57/Seen Tigers 4 - SG TV Räterschen/Yellow:   23:26 (11:12)

"Es ist wohlfeil zu jammern, wenn man jemanden hat, dem man klagen kann.“ (aus Litauen )

Nicht in den letzten hektischen 2 – 3 Minuten ging das Spiel verloren. Mit etwas mehr Abgebrühtheit (Glück?) wäre ein nicht unverdientes Unentschieden möglich gewesen. Die vielen Gegenstosstore, speziell in der Mitte der ersten Halbzeit, verhinderten den Superbeginn in eine dauerhafte Führung auszubauen. Auch zwei verschossene 7-Meter waren nicht gerade hilfreich.

Dabei hatte alles gut – fast zu gut – angefangen. Ausser ja: Im Training verletzte sich der Ersatz der beiden Standard-Torhüter, die zum Einen dem Frauenfelder den Vorrang gaben und zum Andern den Ehefrieden nicht gefährden wollten (spielen trotz Verletzung und kommenden Ferien). Dank der Aushilfe aus der 3.-Liga Mannschaft (direkt vom eigenen – gewonnenen – Spiel in Rorbas) konnte dies gelöst werden. Auch kamen seitens Feldspieler nicht Absagen, sondern “ich kann auch kommen“ Meldungen. Der einzige kurzfristige „Aufreger“ war ein Plattfuss am Velo, mit der Folge eines etwas verspäteten Eintreffens.

Nach 6 Minuten stand es 2:0, etwas später 3:1. Dann kamen die angesprochenen Gegenstösse und nach 17 Minuten lagen wir 4:8 zurück. Jeder Fehlwurf wurde bestraft. Wir brauchten auch Zeit uns darauf einzustellen, dass Räterschen/Yellow versuchte, unseren besten Torschützen aus dem Spiel zu nehmen. Doch 2 Minuten vor Ende der ersten Hälfte schafften wir den Ausgleich zum 10:10. Und wieder Fehlwürfe und 17 Sekunden vor Schluss mit 2 Toren im Rückstand. Wie bei den Profis: Timeout. Der angesagte Spielzug führte quasi mit dem Pausenpfiff zur Resultatverbesserung.

In der zweiten Hälfte lagen wir mehrheitlich 2 bis 3 Tore im Rückstand. Stets bemüht mit einem gepflegten Angriffsspiel zum Erfolg zu kommen, skorten wir zwar regelmässig. Aber ebenso regelmässig gab es Gegentore. Erst gegen Schluss kamen wir beim 23:24 bis auf ein Tor heran. Ja, dann hat es auch dieses Mal, trotz grossem Einsatz, nicht ganz gereicht.

Der Spielleiter, derselbe wie die Woche davor, war dieses Mal deutlich stärker gefordert zu gewährleisten, dass das Spiel nicht ausartet.

Bösch P. (1); Dübendorfer A. (1); Frank A. (1); Füglistaler U. (1); Gretler O.; Heiniger W. (7/2*); Hüppi A. (3); Koblet A. (8/1*); Krampf Th.; Pauritsch W.; Steinmann L. (TH); Wilding B. (1); (* Anzahl 7-Meter ohne Gewähr, da nicht rapportiert) Coach: Leuzinger U.; Lüthi Th.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 18. November 2017

Vorschau:
In Flawil treffen wir auf einen Gegner, der 4 der 6 Punkte gegen Pfadi und als bisher als einzige Mannschaft 2 Punkte gegen den Gruppenleader Andelfingen geholt hat. Die 3-wöchige Unterbrechung bis zum nächsten Meisterschaftsspiel hilft hoffentlich, dass der eine oder andere verletzte oder angeschlagene Spieler wieder voll einsatzbereit ist. Ein einfaches Spiel wird es nicht!