Pfadi Winterthur FOR - SG Athletic 57/Seen Tigers 4:   34:19 (18:7)
"Aller guten Dinge sind drei.“ (Sprichwort)

Mit Punkten wurden wir in den letzten Spielen nicht verwöhnt. Analog dem ESC hiess es zwar nicht Switzerland aber Athletic57 zero points! Die einzigen Punkte in dieser Saison resultierten aus den beiden Siegen gegen unseren Lieblingsgegner Pfadi Winterthur FOR. Die Hoffnung – entgegen allem Erwarten und entgegen den negativen Tendenzen in den letzten Spielen – nochmals zwei Punkte zu entführen lebte nur als sehr, sehr leises Flackern bei den unverbesserlichsten Optimisten. Abmeldungen dominieren üblicherweise je näher der Spieltermin kommt.

„Ich verschiebe meinen Termin resp. reise erst nach dem Spiel ab resp. reise extra für das Spiel an“ waren die überraschenden Inhalte im WhatsApp vor diesem kapitalen Spiel. So stand dem Coach eine volle Spielerbank zum professionell Taktieren zur Verfügung. Die Spieler wussten, ab der ersten Sekunde kann voll gegangen werden. Die Kräfte müssen nicht eingeteilt werden. Der gute und faire Gegner wusste nicht, wo wehren. Es kommt einer Sensation gleich, wie wir aufspielten. So weit das eingeschobene Fake News Kapitel.

Nicht, dass es nur negative Meldungen im Vorfeld zum Spiel gab. Dank meterweisem Tape bei den einen; Stützen bei andern und - als wichtigstem - dank der Bereitschaft spielen zu wollen, standen alleweil neun Feldspieler und zwei Torhüter bereit. Als Ausgangslage eigentlich gar nicht so aussichtslos.

Im letzten Spiel (gegen Wil) ging es darum, die erwartete Niederlage möglichst im Rahmen zu halten. Weil dies gelang, zu Recht am Ende jenes Spieles eine leise Zufriedenheit. Doch gegen Pfadi FOR fehlten irgendwie 5 oder eher 10 % (bei einem Soll von 110 % um diesen Gegner zu bodigen) oder wie es einer nach dem Spiel ausdrückte: Mit angezogener Handbremse gespielt. Es gelang nicht, über uns herauszuwachsen. Nicht fehlender Wille eher der fehlende Glaube, es packen zu können, verunmöglichte ein besseres Resultat.

19 Tore, einige aus sehenswerten Spielzügen erzielt, bedeuten - im Vergleich zu den Resultaten der letzten Spiele - echt einen Fortschritt. 34 Gegentore sind der Überlegenheit des Gegners aber auch dem eigenen fehlenden Biss, dem kleinen Schritt zu spät geschuldet. Wir waren doch einmal stolz auf unsere Abwehr …

Am meisten durfte sich eine der Zuschauerinnen freuen. Familiär auf beiden Seiten vertreten, applaudierte Ann O/I. je 4 Toren ihrer eingesetzten Mannen.

Dosch M. (TH); Füglistaler U.; Gretler O.; Heiniger W. (5); Hüppi A. (3); Iten J. (4/2); Krampf Th.; Lüthi Th. (TH); Osuno P. (4); Pauritsch W.; Schoch J. (3)
Coach: --

Urs Füglistaler zum Spiel vom 10. März 2018