SG TV Räterschen/ Yellow - SG Athletic 57/Seen Tigers 4:   22:17 (11:10)

"Ende gut? Es könnte besser sein!" (Friedrich Löchner, *1915, 2013, deutscher Pädagoge, Dichter, Autor)

Letztes Spiel der Saison (und überhaupt?). Beinahe hätte es noch ein verdientes Sahnehäubchen gegeben. Schon länger waren wir nicht mehr so nahe an einem Punktgewinn. Lag es an den nachlassenden Kräften, den fehlenden ein bis zwei Ergänzungsspielern, den Verletzungen oder einfach an der fehlenden Überzeugung - nach einer doch frustrierenden Saison -, es schaffen zu können?

Auch für dieses Spiel in Elsau mussten zwei „willige“ Spieler, Verletzungen wegen, absagen. Weitere Zwei traten mit dem Vorbehalt, mal sehen, ob es geht, an. Der Gegner, punktemässig deutlich und uneinholbar vor uns, doch rangmässig unmittelbar vor uns klassiert, trat mit einer gut besetzten Mannschaft an. Die heimische SG lag immer in Führung, konnte sich jedoch nie richtig absetzen. Bis zur Pause gelang gar bis zu einem Tor aufzuschliessen und mit etwas mehr Kaltblütigkeit wäre gar Gleichstand drin gelegen.

Rund 2 ½ Minuten nach der Pause war es so weit: Wir gingen mit einem Tor in Vorsprung. Leider nur sehr kurz! Mit zunehmender Spieldauer gingen Schnauf und Wechselspieler aus und Räterschen/Yellow deutlicher in Führung.

In diesem Spiel konnten wir über weite Strecken wieder einmal unsere Qualitäten ausspielen: In der Verteidigung engagiertes Kämpfen, sichere Torhüter, gegenseitige Unterstützung, Fehler wegstecken und Vorwärtssehen, Gegenstössen gegenhalten. Angriffe strukturiert auslösen (Spielzüge) und kreativ weiterspielen, Ballverluste vermeiden. Auch das Glück des Tüchtigen in Anspruch nehmen, z. B. beim gewagten Heber des einlaufenden Flügels, alle 7-Meter versenken oder darauf zählen können, dass einer (Pablo), trotz lädiertem Fuss, seinen Tore-Schiessen-Samstag einzieht. Und zuletzt, sich nicht von der etwas ruppigen Gangart einiger Gegner einschüchtern lassen.

Eine Qualität der Mannschaft ist resp. war, sich nach den Spielen gemeinsam bei Pizza oder sonst etwas Köstlichem dem Konjunktiv zu widmen. Bei Weisswürsten, eigenem Bier und Brezen war der Frust über die erneute, „ehrenhafte“ Niederlage bald vergessen. Danke der Familie Lüthi für die Einladung!

Dosch M. (TH); Füglistaler U.; Heiniger W. (5/3); Isler H.; Iten J. (1); Krampf Th. (2); Lüthi Th. (TH); Maritz D. (1); Osuno P. (6); Pauritsch W.; Schoch J. (2)
Coach: Hauser M.

Urs Füglistaler zum Spiel vom 14. April 2018

Vorschau:
Die Saison ist vorbei. Endlich wie die Einen meinen. Eine Zukunft als Mannschaft ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Einzelne Spieler werden sicher weitermachen sei es in der 3.-Liga SG oder bei einem andern Verein. Erste Gespräche haben mit dem heutigen Gegner bereits stattgefunden.